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News
RUND UM DIE BAYERISCHEN KURORTE UND HEILBÄDER
Anliegen der bayerischen
Kurorte und Heilbäder in
Berlin vertreten
A
m 6. November 2024 vertrat der BHV
vor dem Tourismusausschuss des
Bundestags die Interessen der bayerischen Kurorte und Heilbäder und präsentierte
ein Positionspapier. Mit über 70 Heilbädern
sowie einem Jahresumsatz von 4,5 Milliarden
Euro kommt den bayerischen Kurorten und
Heilbädern eine wirtschaftliche Schlüsselrolle
zu. „Unsere Heilbäder und Kurorte arbeiten
intensiv an der Weiterentwicklung ihrer Präventionsangebote“, so der BHV-Vorsitzende,
Landrat Peter Berek. „Doch die Rahmenbedingungen stimmen längst nicht mehr – von
der Finanzausstattung der Kommunen bis hin
zum Bürokratieabbau muss die Politik einige
Hausaufgaben erledigen.“
Der Grundsatz „Prävention vor Reha vor
Rente vor Pflege“ erfordert – bezogen auf die
bayerischen Kurorte und Heilbäder – kontinuierliche Investitionen in die Infrastruktur vor
Ort, die Produktentwicklung, entsprechende
Marketing- und Entbürokratisierungsmaßnahmen, betonten Daniela Leipelt, Tourismusmanagerin von Bad Füssing, und Frank
Oette (BHV) vor dem Tourismusausschuss des
Bundestags. Diese notwendigen Investitionen
sind von den Städten und Kommunen aufgrund deren aktueller finanzieller Situation als
freiwillige Leistungen nicht mehr zu stemmen.
„Es bleibt zu befürchten, dass künftig nur noch
Pflichtaufgaben im Mittelpunkt stehen und
Mittel zur Weiterentwicklung der Heilbäder
und Kurorte fehlen.“
Oette verlangte außerdem eine Vereinfachung der Verfahren für Prädikatisierung und
Reprädikatisierung. Seitens des BHV gelten
die Anstrengungen neben der Digitalisierung
von Angeboten der Unterstützung bei der Entwicklung neuer Präventionsangebote.
Wassercent
Bayerische Regierung berät über
Bepreisung von Grundwasser. BHV setzt
sich für Ausnahmeregelung für Kurorte
und Heilbäder ein.
D
ie bayerische Staatsregierung hat vor
drei Jahren beschlossen, eine Regelung
zur Bepreisung von Wasser einzuführen.
Während dies in 13 von 16 Bundesländern
bereits umgesetzt wurde, steht in Bayern
nun die Entscheidung darüber an. Dem
Bayerischen Heilbäder-Verband ist es jedoch
gelungen, im Rahmen einer Verbandsanhörung im Maximilianeum zu erreichen, dass
Wasserentnahmen aus staatlich anerkannten Heilquellen im aktuell zur Entscheidung
vorbereiteten Vorschlag der Staatsregierung
von der Regelung ausgenommen werden. So
sollen zusätzliche finanzielle Belastungen
für betroffene Orte und Betriebe vermieden
werden.
Abschaffung der
Meldepflicht
D
ie Abschaffung der Meldepflicht für
deutsche Staatsangehörige in Beherbergungsbetrieben tritt mit 1.1.2025 in
Kraft. Für Beherbergungsbetriebe in prädikatisierten Kur- und Heilbädern bleibt die
Meldeverpflichtung nach dem Bayerischen
Kommunalen Abgabegesetz und der jeweilig
gültigen örtlichen Kurbeitragssatzung
jedoch unverändert fortbestehen. Die Beherbergungsbetriebe sind ungeachtet der
Änderungen des Bundesmelderechts auf
dieser Grundlage verpflichtet, die vollständigen Meldedaten der Gäste zu dokumentieren. Der BHV hat für seine Mitglieder
entsprechende Kommunikationsmittel für
die Gästeinformation vorbereitet.
4,5 Mrd.
WIR FÜR EUCH
EnergieeffizienzNetzwerk
© Bayerischer Heilbäder-Verband e.V.
Von links: Bürgermeister von Bad Bocklet
Andreas Sandwall, BHV-Vorsitzender und
Landrat Peter Berek, Tourismusministerin
Michaela Kaniber, BHV-Geschäftsführer
Frank Oette und Kurdirektor von Bad Bocklet
Thomas Beck
Digitaler Kurantrag:
Erfolg durch gezielte
Kampagne
D
ie Kampagne „Digitaler Kurantrag“,
die am 17. Oktober 2024 gestartet
wurde, hat nicht nur die Aufmerksamkeit
der Zielgruppe gewonnen, sondern diese
auch zur aktiven Nutzung motiviert. Mit
fast 24.000 über die Kampagne gestarteten Anträgen setzt sie Maßstäbe für die
Digitalisierung im Gesundheitstourismus.
ERFOLGSZAHLEN DER
KAMPAGNE
29.836
GESTARTETE KURANTRÄGE
direkt über die Kampagne
Euro Jahresumsatz
I
Daniela Leipelt, Kur- & Tourismusmanagerin Bad
Füssing, Frank Oette, Geschäftsführer Gesundes
Bayern Tourismus Marketing GmbH und Bayerischer
Heilbäder-Verband e.V. im Deutschen Bundestag
© Bayerischer Heilbäder-Verband e.V.
NEUES AUS DER POLITIK
m Frühjahr 2024 fand in der FrankenTherme in Bad Windsheim die Auftaktveranstaltung zur Gründung eines Energieeffizienz-Netzwerks für die Thermen- und
Kurbetriebe statt. Im Mittelpunkt steht der
Austausch über technische Innovationen
und konkrete Maßnahmen, um die Energieeffizienz nachhaltig zu steigern. Am 10. Dezember 2024 folgte die zweite Netzwerkveranstaltung in Treuchtlingen. 2025 wird mit
weiteren Veranstaltungen der Ausbau des
neuen Netzwerks vorangetrieben.
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der notwendigen Dokumente
EINE KONVERSIONSRATE VON
3,68 %
zeigt, dass die Kampagne nicht
nur Reichweite, sondern auch
handfeste Ergebnisse erzielt hat